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 Es ist irgendwie noch namenlos, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen ((:

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Lille
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BeitragThema: Es ist irgendwie noch namenlos, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen ((:   Do Jan 03, 2013 7:05 pm

Die warme Herbstsonne schien auf ihr vom Wind zerzaustes Haar. Es war ein wundervoller warmer Tag im Oktober und sie wartete auf ihre Straßenbahn. Wie sie da stand. Die zarten Hände steckten in den Taschen des viel zu großen Mantels. Immer wieder nahm sie die rechte Hand aus der Tasche und strich sich damit ihre flatternden Haarsträhnen hinter die Ohren zurück. Eine plötzliche Windböe schien sie genauso zu überraschen, wie ihn. Ihre bis dahin gekreuzten Beine standen auf einmal nebeneinander und sie wankte kurz. Sie sah zerbrechlich aus, wie sie da stand mit dem großen, roten Mantel. Die Straßenbahn kam und sie nestelte in ihrer Tasche herum. Schließlich zog sie ein Portmonee heraus und steckte es in ihre Manteltasche. Wahrscheinlich dachte sie, dass die Kontrolleure ihr Unwesen mal wieder in dieser Bahn treiben würden. Sie stieg ein und grüßte eine alte Dame, die in ihrem Abteil saß. Die Tasche stellte sie auf den Platz neben sich. Ein Buch lugte daraus hervor. Sie nahm es und er konnte sehen, dass es sehr abgegriffen war. Schien so etwas wie ihr Lieblingsbuch zu sein. Noch einmal griff sie in die Tasche und holte ihre Kopfhörer hervor. Leise wippte sie im Takt der Musik mit und bewegte die Lippen dazu. Sie war sich ihrer Schönheit auf keinen Fall bewusst. Jedenfalls zeigte sie es nicht offen. Ihre Lippen hatten eine wunderschöne weiche Kontur und waren zartrosa. Wundervoll sah es aus, sein Mädchen. Ob sie wusste, dass er sie schon stundenlang verfolgte? Sie ließ sich, wenn, nichts anmerken. Gut so. Die Ärmel des zu großen Mantels rutschten immer wieder auf die Seiten ihres Buches. Sie schob sie hoch. Es schien sie nicht zu interessieren, dass man die dünnen roten Narben auf ihren Unterarmen sah. Direkt auf der Pulsader prangte eine wulstigere größere Narbe. Es war eindeutig, dass sie sich geritzt hatte. Natürlich wusste er es. Er wusste alles über sie. Und das war das Beste, was ihr passieren konnte.

Sue stieg aus der Straßenbahn und sog gierig die kühle, rauchige Herbstluft ein. Sie mochte den Herbst. Auf jeden Fall die schönen Tage. Sie steuerte auf die große, weiße Villa zu. Es sah etwas bedrohlich aus, wie diese auf einmal hinter der Kurve auftauchte, aber sie liebte das große, wohnliche Haus mit dem riesigen Grundstück. Sogar ein Stück Wald gehörte dazu. Heimlich nannte sie es „ihr Schloss“. Nicht nur die beiden Türmchen auf dem Dach trugen dazu bei, sondern auch die ruhige Lage und überhaupt – allein, dass sie sich in diesem Haus wohlfühlte, machte nach allem, was sie erlebt hatte, viel aus. Tim kochte wahrscheinlich. Ein Geruch nach Fisch lag in der Luft. Perfekt, dann konnte sie sich sofort an den gemachten Tisch setzen nach diesem anstrengenden Tag an der Uni. „Sue?“, rief ihr bester Freund, Tim, aus der Küche. „Ja, ich bin wieder da!“ Seit zwei Jahren lebten beide in der Dachgeschosswohnung der alten Villa. Damals waren sie noch in der Schule gewesen und ihre Mutter hatte einen Großteil bezahlt. Die Wohnung war ein echtes Schnäppchen und der Preis hatte sich schon oft bezahlt gemacht. Tim kam in den Flur und umarmte sie. „Ich geh noch schnell duschen. Hast du gekocht?“, fragte sie. „Ja. Ich hoffe, du magst Spinat im Blätterteigmantel mit Lachs.“ Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht. „Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen!“ Lachend verschwand Sue im Bad.

Die heiße Dusche tat nach dem anstrengenden Tag echt gut. Irgendwie hatte sie sich beobachtet gefühlt, doch das konnte nicht sein. Es musste an ihrer Vergangenheit liegen. Trotz der Psychologin, die Sue einmal in der Woche aufgesucht hatte, konnte sie es nicht überwinden. Aber Tim hatte ihr, so gut es ging, geholfen. Sie zog sich Jogginghose, die kuscheligen Wollsocken und ihr altes Schlaftop an und ging damit ins Wohnzimmer. Dort stand der Esstisch für 4 Personen. Wenn sie Gäste hatten, saßen sie meist in der Küche. Doch weder Tim noch Sue empfanden das als gemütlich. Das Essen schmeckte vorzüglich. „Wie war dein Tag heute?“, fragte Sue. Tim schluckte den Bissen herunter und antwortete dann: „Ganz in Ordnung. Irgendwie langweilig. Im Fitnessstudio war nichts los und als ich dann nach Hause kam, hab ich ein bisschen an meiner Hausarbeit geschrieben und dann gechillt.“ „Achso. Kommst du damit klar? Also von wegen Rechtschreibung und so?“ „Ja schon, aber es wäre klasse, wenn du noch mal drüber guckst, wenn ich sie fertig hab.“ „Klar, für das tolle Essen mach ich ja fast alles.“ Sue grinste vielsagend. Bei ihnen war immer Platz für eine kleine zweideutige Bemerkung. Keiner von ihnen nahm es zu ernst. Sie waren mal für einen Monat zusammen gewesen, hatten aber schnell gemerkt, dass es mit der Freundschaft viel besser lief. Seitdem verstanden sie sich blind. Tim trank den letzten Schluck des guten französischen Weines aus seinem Glas. „Warte, ich hol noch 'ne Flasche. Steht noch welcher in der Küche?“, fragte sie. „Ja, klar, ich hab doch vorgesorgt.“ Lächelnd verschwand sie. Sie vertrug nicht so viel Wein. Er würde ihr bald zu Kopf steigen. Aber das war ihr egal. Es war Freitag und sie konnte morgen ausschlafen, außerdem war es ein wundervoller Abend. Sie nahm die Weinflasche und den Korken und ging zurück ins Wohnzimmer. Dort saß Tim bereits auf der Couch. Sie nahm die Gläser und die Flasche und stellte sie auf den kleinen Wohnzimmertisch. Dann setzte sie sich ebenfalls auf die Couch, nahm die Decke und wickelte sich darin ein. Schließlich tranken sie auf den tollen Abend.



Montag, 23. Oktober 2011
Tote Studentin aufgefunden

Gestern fand ein Spaziergänger am Schlossteich eine nackte Frauenleiche. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Mögliche Zeugen sollen sich bitte so schnell wie möglich bei der Polizeistation Berlin Biesdorf melden. Die leitende Oberkommissarin, Anke Behring, ist für jeden Hinweis dankbar. Bisher wurde die Leiche noch nicht identifiziert. Bald soll aber ein Foto veröffentlicht werden, welches wir natürlich sofort drucken werden.
Wir berichten weiter. Karl Böhm



Sue saß am Frühstückstisch, schlurfte Kaffee und las diesen Artikel. In Berlin waren Gewaltverbrechen keine Seltenheit, jedoch fand sie es etwas bedrohlich, dass es gerade hier, direkt im benachbarten Park geschah. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass sie sich beeilen musste. Wenn sie die Straßenbahn kriegen wollte, um pünktlich in der Uni zu sein, würde sie den Kaffee stehen lassen müssen. Schnell schnappte sie ihre Unterlagen und ihren Schlüssel und verließ die Wohnung. Das offene Fenster im Bad vergaß sie völlig. Es war windig und kalt draußen. Gestern ist es doch noch so schön gewesen, dachte sie, lief aber trotzdem zügig zur Straßenbahn, ohne eine Jacke zu holen.
An der Uni schaute sie sich nach ihrer besten Freundin Alison um, fand sie aber nicht. Sie würde sie später anrufen. Jetzt sollte Sue erstmal zu der Vorlesung ihres Lieblingsprofessors gehen. Sie studierte Sprachgeschichte und Publizistik. Eigentlich wollte sie das in Frankreich tun, jedoch hatte sie für eine der heißbegehrten Prüfungen keinen Platz mehr bekommen und sie hatte nicht noch ein wertvolles Jahr vergehen lassen wollen.

Tim versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie toll ihm das Wochenende mit Sue gefallen hatte. Er musste jetzt erst einmal seine Arbeit im Fitnesscenter erledigen. Natürlich lagen ihm als Fitnesstrainer hier viele Frauen zu Füßen, doch er ließ sich nie auf etwas ernsteres als auf einen kleinen Flirt ein. Sue hatte am Freitag gehetzt gewirkt, allerdings wollte er sie nicht nerven. Also fragte er gar nicht erst. Nicht, dass es ihn nicht interessierte, wie es seiner besten Freundin ging, aber er wollte nicht den Psychologen spielen. Von diesen hatte sie nämlich echt genug gehabt in den vergangenen Monaten. Sie würde schon kommen, wenn sie ernsthafte Probleme hätte. Heute musste Tim nur drei Stunden arbeiten. Er hatte sich Überstunden genommen, um mit Alison Sue's Geburtstagsparty vorzubereiten. Sein Handy vibrierte.
Kann heute nicht. Die SMS kam von Alison, aber normalerweise schrieb sie viel mehr und vergaß auch nie ihren Namen unter einer SMS. Das war untypisch. Tim wählte ihre Nummer, doch es ging nur die Mailbox ran. „Hey Al. Alles okay bei dir? Ruf mich bitte zurück. Tim.“

Die Vorlesung war der Hammer gewesen. Sie hätte Alison ebenfalls gefallen. Apropos, Sue sollte sie langsam mal anrufen. Sie wählte die Nummer. „Heyyyy Leute!!! Hier ist die Mailbox von Alison Dearing. Bitte hinterlasst mir doch eine Nachricht, ich melde mich später bei euch.“ Ihr Handy war aus? Komisch. Egal, dann steige ich eben eine Straßenbahnstation eher aus und gehe kurz bei ihr zu Hause vorbei, dachte Sue. In der Kantine war es natürlich mal wieder voll und so musste sie sich wohl oder übel zu einer Gruppe schmieriger Typen setzen, die sie schon mit „Hey Süße“ begrüßten. Sue würgte schnell ihr Essen hinunter und ging hinaus auf den Hof. Es war niemand da, außer ihr und einem Mann. Er nickte ihr zu und Sue nickte zurück. Irgendwoher kannte sie ihn. Oder doch nicht? Sie beschloss, die letzte Vorlesung heute zu schwänzen und ging stattdessen zur Straßenbahn. Wie sie vorhin schon festgelegt hatte, stieg sie eine Station eher aus, um bei Alison vorbei zu gehen. Unterwegs versuchte sie sie noch einmal anzurufen, doch es ging wieder nur die Mailbox ran. „Hey Al-Schatz, ich bins, Sue. Du, ich mache mir Sorgen, weil du heute nicht da warst und so. Melde dich bitte dringend!“ In dem Stockwerk, indem Alison lebte, brannte Licht. Und das am hellen Tag. Sue klingelte, doch ihre Freundin machte nicht auf.

Zu Hause angekommen, empfing Tim sie schon. „Hey, hast du heute eher Schluss?“, fragte er. „Das gleiche könnte ich dich fragen“, gab Sue zurück. „Da ist ein Brief für dich gekommen, ohne Absender und ohne Briefmarke.“ Sie ging in die Küche und betrachtete den roten Umschlag. Hatte sie einen Verehrer? Nein, eigentlich nicht. Aber wer sollte diesen Brief sonst geschrieben haben? Sie machte ihn auf und holte ein Foto und einen Zeitungsartikel heraus. Plötzlich schrie sie panisch auf. Tim kam in die Küche gestürmt. „Hey, was ist los? Beruhig dich doch... Was ist passiert?“ Sue hielt ihm zitternd das Foto und den Zeitungsartikel hin. Das Bild zeigte eine grausam verstümmelte, kaum noch erkennbare Alison und der Artikel war der von Karl Böhm, den beide am Morgen schon gelesen hatten. Tim war ebenfalls schockiert, doch er versuchte es sich nichts anmerken zu lassen, um Sue nicht zu beunruhigen. „Wer könnte dir denn so einen Brief geschickt haben?“, fragte er, aber sie zitterte nur und starrte auf das Foto. Er stand auf und ging mit dem Brief ins Wohnzimmer, um dort Polizei und Notarzt zu rufen. Wenig später ertönte die Sirene. Sue hatte einen Schock. Sie bekam eine Spritze und sollte die nächsten Tage erstmal zu Hause bleiben. Frau Behring, die leitende Ermittlerin im Fall der Frauenleiche am Teich, kam zu ihnen und setzte sich mit an den Tisch. „Es tut mir Leid, dass ich ihnen jetzt einige Fragen stellen muss, aber ist das auf dem Foto wirklich ihre Freundin Alison?“ Tim meldete sich zuerst zu Wort. „Natürlich. Wir kannten sie beide und … Oh man, wer kann ihr denn so etwas Grausames angetan haben?“ „Das wissen wir im Moment auch noch nicht. Aber wenigstens wissen wir jetzt schon, wer die Leiche ist. Das kann ein entscheidender Vorteil sein. In welchem Zusammenhang das aber mit Ihnen steht weiß ich nicht.“ Sue stand auf. „Wo willst du denn hin?“ „Ins Bett. Tschüß, Frau Behring“, sagte sie. „Ich würde jetzt auch lieber meine Ruhe haben“, wandte Tim sich an die Polizistin. „Natürlich, auf Wiedersehen.“

Als Tim am nächsten Morgen aufstand, lag Sue neben ihm. Sie war mitten in der Nacht völlig verstört gekommen und hatte sich an ihn gekuschelt. Er stand auf, um sich im Fitnessstudio krank zu melden. Natürlich war sein Chef nicht begeistert, aber er konnte Tim verstehen und meinte, Tim könne so lange zu Hause bleiben, wie er es brauchte. Tim stand auf und machte Frühstück. Er würde sowieso keinen Bissen vertragen, aber für Sue sollte alles so normal wie möglich laufen. Als auch sie schließlich aufstand, war er geduscht und angezogen. „Sie war immer so nett. Wer macht denn sowas?!“ Sie schrie ihn an, als wäre er schuld, doch er trug es ihr nicht nach. In so einer Situation hatte man echt andere Probleme. Tim würde jetzt erst einmal bei Alisons Eltern in den USA anrufen und sie vom Tod ihrer Tochter informieren. Bereits nach dem zweiten Klingeln meldete sich eine nette Frauenstimme. „Dearing, hello?“ „Hallo, hier ist Tim. Ich bin ein Freund von Alison.“ „Oh, hey! Das ist aber nett, dass du anrufst!“ Frau Dearing sprach mit einem amerikanischen Akzent. „Miss Dearing, ich muss Ihnen was sagen... Es ist wegen Alison..“ „Ja?“ „Sie..... sie wurde..... ermordet.“ „WAS?! Du machst jokes, oder? Das kann doch nicht true sein!“ „Doch, Frau Dearing, es ist wahr. Es tut mir Leid... Wir waren alle sehr geschockt, als wir es erfahren haben.“ Die Frau schluchzte plötzlich unaufhaltsam los. „Hey, hey, Miss Dearing. Bitte hören Sie auf.“ „What the fuck are you thinking of? Meine einzige Tochter wurde ermordet und ich soll aufhören zu weinen?“ Wieder schluchzte sie. „Es ist für uns alle schwer. Sie war eine unserer besten Freunde. Miss Dearing, ich glaube, das Beste wäre jetzt, wenn Sie nach Deutschland kommen würden.“ „Okay, okay. Ich werde kommen, mit meinem Mann. Können wir bei Ihnen wohnen, Tim?“ „Ja, natürlich. Kommen Sie so schnell, wie möglich.“ Nach einigen Abschiedsfloskeln legte Miss Dearing auf.

Sue erwachte aus einem fiebrigen Schlaf und überlegte, wo sie war. Dann fing sie wieder unkontrolliert an, zu schluchzen. Tim kam herein und umarmte sie. „Komm mal her, Kleines.“ „Es ist so unfair. Al ist tot und wir sollen so weiterleben, als ob nie etwas geschehen wäre? Was ist, wenn ihr etwas Ähnliches zugestoßen ist, wie mir damals? Ich kann doch nicht morgen wieder zur Uni gehen, mich einfach neben einen anderen setzen und so tun, als hätte es Al nie gegeben..“ Schluchzend warf sie sich Tim in die Arme. „Sch, sch, ihr ist schon nicht so etwas passiert. Ich bin mir sicher, das hätte sie dir erzählt. Die Polizei schafft es schon, den Täter zu fassen.“ Es machte ihn fertig, Sue so zu sehen. Sie schien in ein Loch gefallen zu sein. Wie damals. Die Ärztin hatte gemeint, dass zumindest Sue ab morgen wieder ein normales Leben führen sollte. Tim fragte sich jetzt schon, wie er sie morgen dazu bewegen sollte, zur Uni zu gehen. „Sue, sollen wir Madleen anrufen? Vielleicht hilft es dir, wenn du mit ihr reden kannst.“ „Nein, nein. Ich will noch nicht reden. Ich kann es noch nicht. Wie kannst du dir so sicher sein, dass ihr nicht sowas passiert ist? WIE?!“ Sie klammerte sich an ihn, als ob er der letzte Halt in ihrem Leben wäre. „Ist gut, Kleines. Ist doch gut. Es kann sich niemand sicher sein, aber... aber.. Wir müssen einfach hoffen. Vielleicht kann Frau Behring uns morgen mehr sagen.“ Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter und weinte, weinte sich in den Schlaf. Auch Tim schlief irgendwann ein.

Mitten in der Nacht wachte er auf. Geweckt durch ein Geräusch. Tim stand auf und legte Sue die Decke um den Körper. Da, wieder dieses Klappern. Er nahm sein Handy in die Hand und ging in den Flur. Plötzlich sah er den Lichtschein einer Taschenlampe in Sues Zimmer. Da war jemand. Ohne Zweifel. Langsam schlich er zum Wohnzimmer und lehnte sich gegen die Tür. Ich sollte die Polizei rufen, dachte er sich. Hatte diese Frau Behring uns nicht ihre Nummer gegeben? Auf dem Küchentisch. Aber wie sollte er da jetzt hinkommen, ohne dass er entdeckt werden würde? Gute Frage. In dem Moment gab es einen dumpfen Knall. Als ob etwas auf Sues Teppich gefallen wäre. Es war ziemlich laut trotz der Dämpfung durch den Teppich. Sue musste es unweigerlich gehört haben. Die Tür zu ihrem Zimmer wurde aufgerissen und ein Mann rannte zur Wohnungstür. Er stürzte hinaus und rannte in die Nacht. Sue kam verschlafen aus Tims Zimmer. „Was ist passiert?“ „Ich weiß es nicht, Kleines. Es war jemand in unserer Wohnung. Um genau zu sein in deinem Zimmer. Er ist weggerannt.“ Die Angst stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie nahm seine Hand und zog ihn mit sich. In ihrem Zimmer machte sie das Licht an und warf sich schockiert in seine Arme.
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BeitragThema: Re: Es ist irgendwie noch namenlos, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen ((:   So Jan 06, 2013 6:06 pm

Puh. Ziemlich harte Geschichte. Mir gefällt, wie du die Dinge beschreibst. Man kann sich gut hinein versetzen. Smile Allerdings frage ich mich, was du mit dem meinst, was Sue passiert ist, also das das Alison hoffentlich nicht passiert ist. Alision ist tot und Sue nicht, hab ich jedenfalls so verstanden.Diese wörtliche Rede, wo sie fragt, wie sein Tag war, könntest du ein bisschen kürzer fassen. Alles in allem eine spannende Geschichte. =)
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BeitragThema: Re: Es ist irgendwie noch namenlos, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen ((:   Di Jan 08, 2013 7:34 pm

Die Geschichte ist noch nicht ganz fertig, deswegen wahrscheinlich die "Verunsicherung" bezüglich des Todes von Alison bzw. Sue...
Das, was Sue passiert ist, kommt erst am Ende heraus, deswegen geb ich hier noch keine genaueren Info's. Sobald ich die Geschichte fortsetze, werde ich es hier im Forum posten ((:
Dankeschön für deine Kritik, Anneke (:
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BeitragThema: Re: Es ist irgendwie noch namenlos, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen ((:   Di Jan 08, 2013 7:40 pm

Lille schrieb:
Die Geschichte ist noch nicht ganz fertig, deswegen wahrscheinlich die "Verunsicherung" bezüglich des Todes von Alison bzw. Sue...
Das, was Sue passiert ist, kommt erst am Ende heraus, deswegen geb ich hier noch keine genaueren Info's. Sobald ich die Geschichte fortsetze, werde ich es hier im Forum posten ((:
Dankeschön für deine Kritik, Anneke (:

Okey, das kann ich nachvollziehen! Gern geschehen! Smile
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BeitragThema: Re: Es ist irgendwie noch namenlos, aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen ((:   Mo Dez 02, 2013 8:38 pm

Ich habe weitergeschrieben und die Geschichte mal wieder zum Jugendliteraturwettbewerb eingeschickt. Smile Würde mich über eure Meinungen freuen (:

Tim wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war bis Sue endlich eingeschlafen war. Leise stand er auf, um die Kommissarin anzurufen und ihr von dem Einbruch zu erzählen.
„Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist????“, meldete sich die völlig übermüdete Frau Behring.
„Bei uns wurde eingebrochen.“
„Tim?! Ist etwas passiert? Ist bei Ihnen alles okay?“
„Ja, uns geht es soweit gut. Aber Sue hat eine Heidenangst.“
„Ich bin in einer halben Stunde da. Sie können mir schonmal einen Kaffee kochen.“
„Klar, bis gleich.“
Als sie aufwachte, wusste Sue nicht, wo sie war. Dann kam ihr die Erinnerung an die letzte Nacht. Wo war Tim? Er hatte doch neben ihr gelegen, als sie eingeschlafen war. Sie stand auf und öffnete Tür. Dort erwartete sie ein Chaos, wie sie es in ihrer geliebten Wohnung noch nie gesehen hatte. Überall standen Leute. Einige in weißen Anzügen, wie man sie im Fernsehen immer sah. Spurensicherung. Sue ging an ihnen vorbei in die Küche. Dort saß Tim Frau Behring gegenüber und erzählte ihr, was letzte Nacht passiert war.
„Ach hallo, Sue. Konnten Sie ein bisschen schlafen?“
Frau Behring war echt freundlich. Fast wie eine Mutter. Nein, Mama ist das bessere Wort. Mutter – dieses Wort hatte Sues Mutter verdient.
„Guten Morgen, Frau Behring.“
„Lassen Sie doch das 'Frau Behring' sein. Ich bin Anke.“
„Danke.“ Ein halbherziges Lächeln tauchte auf ihrem Gesicht auf.
„Ich muss Sie beide um einen Gefallen bitten.“ Man sah Anke an, dass es ihr schwerfiel, diesen Gedanken zu äußern. „Welchen Gefallen?“, fragte Tim neugierig.
„Sie müssen die Stadt verlassen. Hier sind Sie im Moment nicht sicher. Und einen Personenschutz darf ich Ihnen leider nicht zur Verfügung stellen.“
Sue schien gar nicht hinzuhören.

Drei Tage später saßen beide im Flugzeug nach Mauritius. Tim hatte kurzfristig eine Reise organisieren können. Im Last-Minute-Angebot war sie gar nicht mal so teuer gewesen. Aber für Sue würde er sowieso alles bezahlen. Sie hing nicht mehr ganz so schlimm durch wie die Tage zuvor und schien sich sogar ein bisschen zu freuen. „Ich kann schon das Meer sehen“, sagte sie und deutete aus dem Fenster. Tim lehnte sich herüber. Er konnte ihren Atem an seinem Ohr spüren. Ein schönes Gefühl. Leider ging dieser Moment viel zu schnell vorbei. „Ja, das Meer. Dort werden wir in ein paar Stunden am Strand liegen und in ein paar Tagen sehen wir dann aus wie Broiler.“ Sie kicherte. Man konnte meinen, dass sie die stressige Zeit vor dem Urlaub einfach vergessen wollte.
Im Hotel angekommen, bemerkten die beiden schnell die Tücken einer Last-Minute-Reise. Die beiden Einzelzimmer waren „aus Versehen“ vergeben worden und so mussten sie ein Doppelzimmer nehmen. Das Bett war dennoch so klein, dass man fast aufeinander liegen musste. Während Tim die ganze Situation wortreich kommentierte, sagte Sue: „Lass gut sein, ich schlafe auf der Couch. Sie sieht doch ganz bequem aus.“ „Das kommt gar nicht in Frage!“ „Okay, wie du meinst. Dann musst du aber damit leben, dass ich jetzt ein bisschen schlafen möchte. Wir können ja heute Abend zum Strand gehen.“ „Na klar. Ich leg mich auch ein bisschen hin“, erwiderte er.
Er beobachtete sie beim Schlafen. Sie sah so friedlich aus. Und doch sah man ihr auch eine gewisse Erschöpfung an. Kein Wunder, bei dem, was sie in ihrem Leben durchgemacht hatte. Vor drei Jahren hatte sie es ihm erzählt. Der Anblick dieses weinenden gebrochenen Mädchens hatte ihm das Herz gebrochen. Wie sie ihm unter Tränen erzählte, dass ihr ein Mann im Park aufgelauert hatte. Er hatte sie vergewaltigt und wollte sie anschließend umbringen. Nur durch ein riesiges Glück konnte sie ihm entkommen und sich retten. Diese Geschichte war nahezu unglaublich. Seitdem hatte sie nie wieder jemanden wirklich an sich herangelassen. Nicht einmal ihn. Obwohl er alles für sie tat. Er hatte nie den Mut gehabt, ihr zu sagen, dass er sie liebte. Die Angst vor der Reaktion hatte ihn jedes einzelne Mal zurückschrecken lassen.
Sie blinzelte: „Es ist schön, dass du so nah bei mir bist. So sicher habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.“ „Danke. Kommst du? Wir wollten doch an den Strand.“ Sie nickte und ging ins Bad, um sich umzuziehen. Auch er zog seine Badeshorts über.


Nach einer ordentlichen Tauch- und Schwimmtour lagen beide am Strand. Für einen winzigen Moment hatte Sue das Chaos, was momentan in ihrem Kopf herrschte ausgeblendet. Sie hatte sogar ein bisschen gelacht. Es war wundervoll gewesen. „Tim?“ Sie schaute ihn fragend an. „Was ist denn?“ „Es kommt mir nicht richtig vor, hier einen Luxusurlaub zu verbringen, kurz nachdem meine beste Freundin … gestorben ist.“ Die Tränen standen ihr in den Augen. „Ach Sue, mach dir jetzt nicht so 'nen Kopf. Lenk dich ab.“ „Wahrscheinlich hast du Recht.“ Er spürte, dass sie langsam aber sicher wieder in der Realität ankam. „Natürlich, ich habe doch immer Recht“, sagte er lachend und fügte noch hinzu: „Lass uns in die Cocktailbar vom Hotel gehen.“
Sie hatten beide zu viel getrunken, als sie auf das Zimmer kamen. Sue kicherte die ganze Zeit vor sich hin und Tim war auch leicht angeschwippst. Als sie sich zum Schlafen ausziehen wollte und das Top über den Kopf gezogen hatte, konnte er sein Verlangen nicht mehr verbergen. Er zog sie auf das kleine Bett und küsste sie. Es dauerte nicht lange bis sie den Kuss erwiderte. Langsam glitt seine Hand in ihre Hose. Es kam wie es kommen musste. Sie liebten sich.

Drei Wochen später klingelte Sues Handy. „Hallo?“, rief sie fröhlich in den Hörer. „Hey, hier ist Anke Behring.“ „Hallo. Gibt es was neues?“ Sofort war Sues Stimme wieder so niedergeschlagen wie die letzte Zeit. „Ja. Sie kennen bestimmt den Namen Paul Sanders, oder?“ Das Handy fiel ihr aus der Hand. Sie war von einem auf den anderen Moment kreidebleich geworden. Paul Sanders. Tim hob das Handy auf und ging einige Meter an die Seite. „Hallo?“, fragte er. „Hallo. Anke Behring hier.“ „Ach hallo. Ist alles in Ordnung? Was haben Sie ihr denn erzählt?“ Er musste sich zusammenreißen, um die Kommissarin nicht anzuschreien. „Ich habe sie nach Paul Sanders gefragt.“ „Wie bitte?! Musste das sein? Entschuldigen Sie bitte, aber haben Sie schonmal was von Einfühlungsvermögen gehört?“ Jetzt schrie er. Schrie all seine Wut hinaus. „Es tut mir Leid. Es war wohl die falsche Entscheidung, sie am Telefon zu fragen.“ „Wir kommen zurück nach Berlin. Wir nehmen den nächsten Flieger.“ Damit beendete er das Gespräch.
Sie saß zusammengesunken auf einer Sonnenliege. Den Kopf auf die Knie gestützt. Dieses traurige, zerbrechliche Mädchen passte nicht in dieses Sommerparadies. Die Palmen und das Meer im Hintergrund. Das alles passte nicht zu diesem Moment. Tim nahm sie in den Arm. „Och Süße. Es tut mir so Leid.“ „DIR muss es mit Sicherheit nicht Leid tun. Wir verbringen einen wunderschönen Urlaub und dann kommt so ein Scheißtag. Er hat doch heute morgen schon so blöd angefangen.“ Sie weinte. „Was war denn heute morgen?“ Ahnungslosigkeit machte sich in seinem Kopf breit. Sie kramte mal wieder in der großen Tasche. Dann zog sie einen länglichen Gegenstand, der in ein Taschentuch eingewickelt war, heraus. „Du erinnerst dich? Die Morgenübelkeit in den vergangenen Tagen?“ Sie sah ihn fragend an. „Oh scheiße, das ist jetzt aber nicht das, was ich denke, oder?“ Und doch, es war das was er dachte. Sie hielt ihm den Schwangerschaftstest unter die Nase. Positiv. Sie schluchzte. „Hey, komm schon. Wir schaffen das“, versuchte er sie zu trösten. Doch sie fing an, hemmungslos zu weinen.

Zurück in Berlin empfing sie Anke schon am Flughafen. Sue sah schrecklich aus. Dunkle Augenringe zeugten davon, dass sie viel geweint hatte. „Das arme Mädchen“, dachte Anke. Nach einer kurzen Begrüßung fuhr sie Sue und Tim zu ihrer Dachgeschosswohnung. Dort kochte Tim Kaffee für sich und Anke und einen Tee für Sue. Und dann erzählte die Kommissarin. „Paul Sanders, der Vergewaltiger, ist aus dem Gefängnis ausgebrochen. Dabei hat er drei Vollzugsbeamte erschossen. Wie er zu der Waffe gekommen ist, können wir noch nicht sagen. Wir haben diese Meldung drei Tage nachdem Sie weggefahren waren, bekommen. In seiner Zelle fanden wir ein Notizbuch. Er wollte noch mehr Menschen ermorden, um sich an Ihnen, Sue, zu rächen. Er hatte eine Liste geschrieben. Als er hier eingebrochen war, hat er vermutlich nach persönlichen Sachen von Ihnen gesucht. Er wusste vermutlich nicht, dass Sie mit Tim zusammen wohnen. Wir haben ihn vor drei Tagen gefunden. Er hat sich von einer Brücke gestürzt, nachdem er Sie nicht mehr gefunden hat. Ich habe hier etwas für Sie.“ Mit diesen Worten reichte sie Sue einen Brief.


Liebe Sue,
ich hoffe, es tut dir Leid, dass du meine Gefühle nicht erwidert hast. Das sollte es zumindest, denn nur wegen dir habe ich mich umgebracht. Vermutlich hast du mit deinem Freund deine Flitterwochen irgendwo verbracht. Das konnte ich nicht ertragen.
Das von damals tut mir sehr Leid. Die Vergewaltigung. Ich wollte dich einfach ganz für mich. Du weißt, dass es mir immer nur um dich ging. Seit ich dich das erste Mal gesehen hatte. Und dann hatte ich nur auf die passende Gelegenheit gewartet, um mich dir vorzustellen. Doch du hast mich weggestoßen, hast geschrien und um dich getreten. Du hast mich gedemütigt. Du bist Schuld, dass ich diese Jahre im Gefängnis saß. Du. Du. Du. Immer nur dieser eine Gedanke: Du.
Warum hast du mir das angetan? Warum hast du meine Gefühle nicht einfach erwidert?
Es wäre nicht nötig gewesen, deine Freundin umzubringen. Aber du wolltest es nicht anders. Du bist Schuld, dass sie tot ist. Du hast sie umgebracht mit deinem Verhalten.
Genug der Vorwürfe. Die Brücke ist hoch und der Asphalt hart.

Eine Sekunde

Genau eine Sekunde
bevor er
auf der Erde aufschlug
vermisste er
das Leben
an das er noch nicht glauben konnte
als er sprang.

Dieses Gedicht von Engelbert Schinkel trifft meine Situation wahrscheinlich am besten.

Auf Wiedersehen, Sue! Ein Wiedersehen im Jenseits.

In Liebe,
dein Paul.


Die Tränen rannen ihr über das Gesicht. Sie konnte nicht glauben, dass er all dies getan hatte, nur um sie zu bekommen. Tim nahm sie in den Arm. „Es ist vorbei. Vorbei. Er ist tot. Er wird dir nie wieder etwas tun.“ Sie nickte und fasste in diesem Moment einen Entschluss.

Zwei Monate später hatte sich das Leben der beiden wieder beruhigt. Sue ging regelmäßig zur Psychologin, die ihr half, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Auch in der Dachgeschosswohnung gab es Veränderungen. Sie hatte gemeinsam mit Tim ihr Zimmer zum Schlafzimmer renoviert. Sein Zimmer wurde die Spieloase für ihr Baby, welches in ein paar Monaten ein Teil ihres Lebens sein würde. Seit dem Urlaub waren sie jetzt ein Paar. Es konnte nicht besser laufen. Das Leben hatte sich verändert. Er war tot.
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