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 Das Tor der Welten Prolog

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BeitragThema: Das Tor der Welten Prolog    Mo Jan 17, 2011 6:27 pm

Ich möchte euch heute mal meinen Prolog vorstellen. Das Genre dazu ist Fantasy, und ich hoffe es gefällt euch Smile

Prolog
Stell dir vor, du würdest an einer Tür vorbei laufen. Eine einfache Tür, aus Holz geschnitzt und mit keiner einzigen Verzierung. Dennoch zieht es dich an. Du möchtest sehen, was hinter der Tür ist. Ihr Anblick inspiriert dich. Alles an ihr scheint so....so anders zu sein. Jetzt bleibst du mitten im Gang stehen. Du streichst mit deinen Händen über die Tür. Sie fühlt sich überraschend weich an. Dennoch ist sie widerstandsfähig. Du ertappst dich dabei, wie du den Türknauf berührst. Fast wie unter Zwang. Alles um dich herum verblasst. Ein wunderbares Gefühl, dort zu stehen. Doch du willst nicht stehen bleiben, du willst wissen, was sie verbirgt. Du drehst den Türknauf. Du wirst schlagartig in sie hineingezogen, und fällst auf einen Boden aus Licht. Der Anblick ist überwältigend! Du bist in einem riesigen Universum. Du kannst so viele Planeten sehen, so viele Sterne in ihrer vollen Pracht! Asteroiden fliegen knapp an dich vorbei. Doch du bist nicht erschreckt. Und erst jetzt wird dir bewusst, wie viele Welten es dort draußen geben muss. Planeten, die nur Wasser enthalten. Und kaum hast du daran gedacht, wirst du dorthin geschickt. Grüne, blaue, rote und leuchtende Fische sind zu sehen.
Es kommen weitere Planeten. Planeten, von denen du nicht einmal träumen konntest! Du wirst auf eine lange Reise geschickt, doch du weißt nicht, wohin sie führt. Du lebst nur noch im Jetzt.
Doch plötzlich fühlst du, wie du an die Schulter getippt wirst. Du drehst dich erschrocken um. Es war ein Licht, mit einer unglaublichen Wärme. Es strahlt so viel Energie aus. Jetzt fragst du: „Was bist du?“ „Nun, ich bin das Licht, das diese unbeschreibliche Welt erhält und beschützt.“ Du siehst ihn sprachlos an, und machst den Mund weit auf. Du fragst mit einem immer noch erstauntem Gesicht: „Und....und wie komme ich hier weg?“ Das Licht strahlt eine Energie aus, die es jetzt wirkt, als ob
sie Mitleid mit dir hätte. „Du kommst nicht mehr hier weg.“, antwortet es mit einer sehr mitleidsvollen Stimme. Jetzt ist alles in dir leer. Und auch der Ort wechselt sich. Du bist jetzt auf einem Planeten, der nur aus einer Felswüste besteht. „Aber kann man nicht auf irgendeinen anderen Planeten, als die Erde?“, Fragst du hoffnungsvoll. Das Licht meint: „Ja, das würde funktionieren. Doch du würdest nie mehr nur in die Nähe dieses Ortes kommen. Und deshalb sollte deine Wahl wohl überlegt sein.“ Deine Stimmung hebt sich ein wenig. Dann sagte das Licht, sichtlich erfreut, dass es dir besser geht: „ Du musst aber deine Gefühle wechseln können, um den Ort zu wechseln. Du musst sie kontrollieren können“ Du versuchst es. Doch es kommt nur Wut auf, und du findest dich auf einmal vor einem ausbrechenden Vulkan wieder. Du bekommst Panik, und landest in einem gruseligen Haus. Das Licht fordert dich auf: „Kontrolliere deine Gefühle! Denk an etwas, was dich glücklich macht!“ Du unterdrückst, das du genervt bist. Denn du willst bestimmt nicht wieder zu dem Vulkan zurück. Also denkst du an deine letzten Sommerferien. Du hattest sehr viel Spaß dort. Und so wirst du glücklich. Du kommst an einem Strand an. Das rauschen der Wellen beruhigt dich. Das Licht fragt dich erwartungsvoll: „Willst du hier bleiben?“ Du siehst dir den Ort lange an. Und dann lehnst du dankend ab. Du weißt, du gehörst hier nicht hin. Du spürst es. Deshalb versuchst du, ein anderes Gefühl zu erzeugen. Das Licht sagt: „Ich helfe dir ein wenig bei deiner Suche.“ Und dann bist du erfüllt mit scheinbar ewigem Frieden. Und es rasen Orte, ganze Planeten und sogar Universen mit Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei. Du bist so begeistert. Und dann kommst du an einen wunderschönen Ort. Mit so vielen, farbenprächtigen Blumen. Mit riesigen Feldern, dessen Ernten wohl für 2 Jahre reichen würden! Und in der Ferne siehst du einige Dörfer. Alles lässt darauf schließen, das Menschen hier wohnen. Du beschließt nun, hier zu bleiben. Hier, an diesem friedvollen Ort. Du steigst langsam hinab, vom Boden aus Licht.
Das Licht fragt dich noch einmal: „Willst du wirklich hier bleiben?“ Du nickst nur. Und bevor du den letzten Fuß von dem
Boden aus Licht nehmen kannst, verschwindet dieser.

So wird es sein, wenn du das Tor der Welten betrittst.



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BeitragThema: Re: Das Tor der Welten Prolog    Di Jan 18, 2011 4:35 pm

Die Idee ist gut.
Ehrlich gesagt bin ich kein totaler Fantasy-fan, weil... keine Ahnung. Vermutlich habe ich es einfach gerne realistisch. Aber der Prolog gefällt mir, er macht Lust auf mehr.
Die Erzählform, die du gewählt hast, sagt mir besonders zu. Es fühlt sich an, als würde man sich mitten im Geschehen befinden, was ja eigentlich immer das Ziel eines Autors sein sollte, oder?
Das einzige, welches ich ein wenig zu bemängeln habe, ist manchmal die Sprache.
Auf mich wirkt sie noch so... einfach (Ich will das jetzt wirklich nicht beleidigend ausdrücken!). Wahrscheinlich ist das eine persönliche Schwäche von mir, aber ich stehe unglaublich auf lange, in einander verschachtelte, kommalastige Sätze. Ich finde, solche Sätze geben der Geschichte einen gewissen Reiz, eine Unverwechselbarkeit.
Bei dir wirkt die kurze, prägnante "Form" ein bisschen unvollendet. Natürlich, einerseits baut sie Spannung auf & ein Zeichen für "Actionszenen" ist ja auch die schnörkellose Sprache - & sie passt zu dem Prolog, wirklich -,
aber ein paar längere Sätze, oder welche zumindest, die durch einen Beistrich verbunden sind, wären wünschenswert & würden mir noch besser gefallen.
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BeitragThema: Re: Das Tor der Welten Prolog    Di Jan 18, 2011 6:15 pm

Wie du schon sagtest, habe ich mich besonders darauf konzentriert, dass der Leser sich gut hineinversetzen kann, und es "fast live" miterleben kann.
Da wollte ich auch, dass sich jeder Leser gut mit dem Text selber identifizieren kann. Die Einfachheit der Sätze verpasst dem Text ein gutes Verständnis. Ich wollte den Prolog auch besonders spannend gestalten, und habe deshalb die komplexität der Sätze ein wenig außer Acht gelassen. Aber hebt man sich durch die Einfachheit nicht auch ein wenig hervor?Wink
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BeitragThema: Re: Das Tor der Welten Prolog    Di Jan 25, 2011 1:57 am

Natürlich, dadurch, dass es eher "einfach" geschrieben ist, fühlt man sich mitten ins Geschehen versetzt & es baut auch Spannung, weshalb ich das eigentlich aus gar nicht kritisieren wollte.
Ja, vielleicht liegt darin auch die Einzigartigkeit. Smile
Ich kann nicht viel dazu sagen, da es erst der Prolog ist, bei dem du - wie du sagtest- explizit auf die Unkompliziertheit der Sprache Wert gelegt hast.
Allerdings finde ich mit ein paar komplexen Sätzen wird eine Geschichte immer... ein wenig schöner, wobei es natürlich am Ende dazu passen sollte und es vor allem deine Entscheidung & Neigung ist xD.
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BeitragThema: Re: Das Tor der Welten Prolog    Do Feb 03, 2011 3:46 pm

Ehrlich gesagt, mag ich Fantasy gar nicht.

Wieso inspiriert mich der Anblick einer Tür? Zu was?

Das ist einer der vielen Fragen, die ich stellen könnte.

Die RS/Gram. stimmt auch nicht ganz...

Bsp.: Asteroiden fliegen knapp an dich vorbei.

Es müsste heißen: Asteroiden fliegen knapp an dir vorbei.

Spannender: Leuchtende Asteroiden fliegen knapp an dir vorbei.

So in etwa, könntest du das auch bei weiteren Fehlern versuchen und einen spannenden Satz daraus machen.

Ansonsten finde ich diesen Prolog eigentlich ganz schön, obwohl ich kein Fantasy mag.

Ich hoffe, dass ich dich mit der ganzen Kritik nicht verletzt habe...

LG
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BeitragThema: Re: Das Tor der Welten Prolog    Do Feb 03, 2011 7:26 pm

@lille
Ich wollte grad los schreien Very Happy javascript:emoticonp('affraid')

Scherz

Frage:
Da laß ich dem Leser die Freiheit. Inspiration ist ja auch etwas sehr vielseitiges. Da kann man sich viel dazu denken.

RS/ Grammatik
Ich bin ja auch nicht immer perfekt. Kann jedem passieren, trotzdem danke für den Hinweis.

Danke für Kritik javascript:emoticonp('Wink')
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